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Alle Jahre wieder beschäftigt viele Menschen spätestens mit Einbruch der ersten Kältewelle die eine Frage: Wie können wir effektiv Heizkosten sparen? Eine Frage, die wir zur Zeit fast täglich hören. Aber auch eine Frage, die man schlecht in einem Satz beantworten kann. Darum haben wir Ihnen in diesem Beitrag, die aus unserer Sicht vier sinnvollsten Maßnahmen zusammengestellt. Von kostenfreien Maßnahmen, wie der richtigen Thermostat-Einstellung, bis hin zur sinnvollen Investition in eine sparsame, moderne Heizungspumpe. Worauf Sie sonst noch achten sollten und welche Maßnahmen Sie sich sparen können …

Der erste Gedanke beim Thema Heizkosten sparen, geht häufig in Richtung Wärmedämmung. Im Falle eines optimal gedämmten Hauses kann die Heizungsanlage in der Tat kleiner dimensioniert werden. In Neubauten sicherlich sinnvoll. Bei älteren Gebäuden scheidet diese Lösung jedoch des Öfteren aus. Ist sie doch äußerst kostenintensiv und zum Teil auch mit Risiken behaftet.

Leichter und deutlich günstiger sind da Maßnahmen, die ohne große Investitionen auskommen. Beispielsweise indem nicht nur Heizkessel sondern auch Heizungspumpe und -regelung auf Ihren tatsächlichen Wärme- und Warmwasserbedarf eingestellt werden.

Heizkosten-Sparmaßnahme Nr. 1:
Die richtige Thermostateinstellung

 

Unser erster und gleichzeitig ein äußerst wichtiger Tipp in Sachen effektiv Heizkosten sparen: Stellen Sie Ihr Thermostat richtig ein. Klingt banal. Ist aber eine häufige Ursache von zu hohen Heizkosten.

„Im Praxisalltag sehen wir das täglich“, berichtet Heizungsinstallateur Niklas Umbach „Viele Kunden haben das Thermostat standardmäßig auf Stufe 5. Sie meinen, der Raum würde dadurch schneller warm.“ Doch das sei ein Trugschluss, so der Heizungs-Experte.

Ein Thermostatventil lässt exakt so viel heißes Wasser in den Heizkörper, wie es für die eingestellte Temperatur nötig ist. Eine Heizung auf Stufe 5 entspricht einer Temperatur von ca. 28 Grad. Viel zu heiß für den „durchschnittlichen Geschmack“ der Menschen und auch nicht gerade gesundheitsfördernd. In Wohnräumen wird im Allgemeinen eine Temperatur von 21 Grad als angenehm empfunden. In Schlafzimmern empfehlen Ärzte für einen gesunden Schlaf in der Regel nicht mehr als 18 Grad Umgebungstemperatur.

Eine Frage der Einstellung

Stufe 2 – 16 Grad
Stufe 3 – 20 Grad
Stufe 4 – 24 Grad
Stufe 5 – 28 Grad

Beachten Sie, dass dauerhafte Raumtemperaturen von unter 16 Grad zu Feuchtigkeit und Schimmel führen können. „Die Heizung während eines Urlaubs komplett auszuschalten ist keine gute Idee. Zumal es auch viel Energie kostet ein erkaltetes Haus wieder auf eine angenehme Raumtemperatur zu bringen“, gibt Niklas Umbach zu bedenken.

Sie sollten also im Winter auch bei längeren Abwesenheiten für eine Grundwärme im Haus sorgen und in der Nacht das Thermostat nicht komplett ausschalten. Auch auf Stufe 2 sparen Sie bereits ordentlich. Zudem muss die Heizung am nächsten Morgen für eine angenehme Temperatur nicht so viel heißes Wasser pumpen.

Pro Grad lassen sich 6% Heizkosten sparen

Unabhängig davon, ob Ihre Heizkörper schon mit programmierbaren automatisierten Thermostat-ventilen ausgestattet sind oder Sie noch von Hand drehen: Richtig eingestellte Thermostate helfen äußerst effektiv beim Energiesparen: „Mit jedem Grad weniger können Sie ungefähr 6 Prozent Heizenergie einsparen“, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen online.

Sie empfiehlt außerdem, die Thermostate herunterzudrehen, wenn Sie das Haus verlassen. In größeren Häusern mit vielen Zimmern mit herkömmlichen Dreh-Thermostaten sicherlich keine alltagstaugliche Lösung. Hier können Sie sich von programmierbaren Thermostaten unterstützen lassen. Besonders praktisch sind da moderne Smart-Home Lösungen. Bedienbar sogar über Smartphone & Co.

Thermostat-Austausch auch für Laien machbar

Auch ohne eine Ausbildung zum Heizungsinstallateur können Sie ihr Standard-Dreh-Thermostat selbst gegen ein programmierbares austauschen. In der Regel ist das eine Sache von ein paar Minuten. Für den Austausch benötigen Sie lediglich eine Wasserpumpenzange oder einen handelsüblichen Schraubendreher. Soll jedoch das Ventil selbst ausgetauscht werden, sollen Sie für den Wechsel in jedem Falle einen Fachbetrieb beauftragen.

Moderne Thermostate auch mit Smartphone & Co. steuerbar
Der Clou an den modernen Geräten – Sie lassen sich hervorragend in Ihr Smarthome System integrieren. Stellen Sie sich vor, Sie kommen einmal früher als geplant nach Hause und können das schon vor der Heimfahrt Ihrer Heizung mitteilen. Heute kein Problem mehr – beispielsweise App-gesteuert über Ihr Smartphone. Es gibt also keinen Grund mehr, die Heizung vorsichtshalber den ganzen Tag auf Hochtouren laufen zu lassen.

 

 

Heizkosten-Sparmaßnahme Nr. 2:
Gedämmten Heizungsrohre

 

Eine weitere schnelle und günstige Methode Heizkosten zu senken: Dämmen Sie alle Heizungs-Rohre und Armaturen in Ihrem Haus. Bereits bei einigen wenigen Metern lohnt sich dieser geringe Aufwand. Warum?

Mit einfachen Rohrisolierungen man die Rohrleitungen so einpacken, dass möglichst wenig Wärme auf dem Weg vom Heizungskeller bis in die Heizkörper verloren geht.

Gesetzlich vorgeschriebene Dämmpflicht

„Eine lückenlose Dämmung von allen Heizungsrohren und Leitungen ist für ungeheizte Räume sogar gesetzlich vorgeschrieben. In der sog. Energiesparverordnung ist selbst die Dämmstärke geregelt. Doch wir stoßen beinah täglich auf ungedämmte Rohre und Armaturen. Hier ist häufig noch viel Energiespar-Potenzial zu bergen“, meint Heizungsinstallateur Niklas Umbach „Ich zitiere hier immer gerne die Verbraucherzentrale: Pro Meter Rohr lassen sich bis zu 14 € Heizkosten sparen!“

Übrigens: Wenig sinnvoll ist es, Rohrleitungen in der Waschküche ungedämmt zu lassen, damit die Wäsche im Winter schneller trocknet! Die Luft im Winter ist ohnehin trockener. Der Effekt ist nicht nennenswert und sie verschwenden lediglich Energie.

 

 

Heizkosten-Sparmaßnahme Nr. 3:
Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage

 

Wenn die einzelnen Bestandteile Ihrer Heizung nicht perfekt aufeinander abgestimmt sind, erhöht das den Wärmeverlust der Heizung und treibt noch dazu den Stromverbrauch der Umwälzpumpe in die Höhe. Heizungspumpe, -leitungen und -körper müssen also reibungslos miteinander arbeiten. Andernfalls könnten zu große Wassermengen durch einzelne Heizkörper transportiert werden oder in anderen zu wenig ankommen.

Ineffizienzen aufdecken & Heizkosten senken

Um solche Ineffizienzen aufzudecken, empfehlen wir einen hydraulischen Abgleich. In der Regel lassen sich so jährlich bis zu 5 % Heizkosten senken. Und Sie profitieren von einer gleichmäßigen Temperatur in allen Räumen.

Grundsätzlich ist der hydraulische Abgleich in allen Häusern sinnvoll. Egal wie alt ein Gebäude ist. Besonders empfehlenswert ist ein hydraulischer Abgleich jedoch überall dort, wo ein Brennwertkessel genutzt wird. Diese Geräte arbeiten nur unter der Voraussetzung sehr effizient, dass die Rücklauftemperaturen so niedrig wie möglich sind.

Unser Tipp: Sprechen sie uns einfach an! Es gibt verschiedene Verfahren für den hydraulischen Abgleich. Entsprechend unterschiedlich können die Effekte aber auch die Kosten für das Verfahren sein. Ziel aller Verfahren ist die Optimierung der Einstellungen der Heizsysteme im Haus. Optimalerweise sollte die Vorlauftemperatur so niedrig wie möglich eingestellt werden.

Moderne Regelungen können heute übrigens sogar mit Wetterprognosen aus dem Internet verknüpft werden. Und auch hier kann eine Automatisierung, wie Nachtabsenkung oder sogar eine Kopplung mit einem Smarthome-System gute Dienste leisten. Denn durch vorausschauendes Handeln lässt sich besonders effektiv Energie sparen!

 

 

Heizkosten-Sparmaßnahme Nr. 4:
Hocheffiziente moderne Heizungspumpen einsetzen

 

Das „Herz der Heizung“ – die Heizungspumpe sorgt für die Zirkulation des erwärmten Wassers zwischen Kessel und Heizkörpern. Moderne Hocheffizienzpumpe verbrauchen rund 90% weniger Strom als ältere Modelle. Diese können wahre Energiefresser sein. Durch einen Austausch lassen sich so leicht bis zu 130 Euro im Jahr sparen.

Es kann durchaus vorkommen, dass bereits ein hydraulischer Abgleich den Energieverbrauch einer alten Pumpe deutlich senken kann. Häufig ist jedoch der Austausch gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe die effizientere Lösung.

Der Unterschied: Moderne Pumpen passen ihre Drehzahl dynamisch an den tatsächlichen Bedarf an. Alte Pumpen laufen dagegen stets mit der gleichen Leistung.

So erkennen Sie hocheffiziente Pumpen

Der „Energie-Effizienz-Index“ (kurz EEI) zeigt den Stromverbrauch einer Pumpe an. Dabei gilt, je kleiner der EEI ist, desto geringer ist der Stromverbrauch. Neue Pumpen dürfen nur noch maximal einen EEI-Wert von bis zu 0,23 aufweisen. Besonders sparsame Pumpen haben einen EEI von unter 0,20. Die meisten Anbieter nutzen aber auch weiterhin das bekanntere Energielabel von A (effizient) bis G (wenig effizient).

Moderate Kosten für moderne Heizungspumpe zahlen sich schnell aus

Der finanzielle Aufwand für eine Umwälzpumpe und den sachgerechten Einbau ist sehr überschaubar und wird sich in kürzester Zeit amortisieren. Außerdem können Sie sich den Austausch alt gegen neu staatlich fördern lassen. Auch Länder und Kommunen stellen häufig Förderungen bereit.

Lassen Sie sich von unseren Fachleuten in Sachen Energiesparen beraten. Auch ein Energieberater kann individuelle Auskunft geben. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne für ein individuelles Beratungsgespräch zur Verfügung. Und prüfen für Sie alle modernen Lösungsansätze und aktuellen Fördermöglichkeiten.

Sprechen Sie uns an – wir sind für Sie da!

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